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10.08.2018 Bewohnerbeiträge

Ein Hoch auf die "Sauregurkenzeit"

Dieser sprichwörtliche Ausdruck ist mir spontan für diesen Beitrag eingefallen. Ursprünglich bezeichnete der Ausdruck eine Zeit, in der es nur wenige Lebensmittel gab. Heute gebrauchen wir den Begriff um damit zu sagen, dass eher wenig los ist. Mit wenig los meine ich eigentlich, dass im August allgemein auch Urlaubszeit ist und deshalb auch hier im Eduard Knoll Wohnzentrum einiges anders ist. Das merkt man daran, dass z.B. das radioEdi Team eine Pause macht und auch die Werkstätten für Menschen mit Behinderung  für zwei Wochen geschlossen hat. Das hat zur Folge, dass bei uns in der Öffentlichkeitsarbeit Leute vorbei kommen, die wir sonst während unserer Arbeitszeit nicht sehen. Manch einer interessiert sich dann etwas genauer für unsere Abteilung und so kommen wir dann in´s Gespräch.
Bestimmt erinnert ihr euch noch an das Bild mit der „langen Liste“?  In meinem Bericht vom März dieses Jahres habe ich euch ja einmal einiges aufgezählt, was bei und in der Öffentlichkeitsarbeit ansteht. Das alles haben wir auf die besagte Liste geschrieben, damit uns auch ja nichts durch die Lappen geht. Ein „Hoch auf die Sauregurkenzeit“ deshalb, weil wir, wie jedes Jahr, nun die Liste Punkt für Punkt durchgehen können und eventuell Dinge, die lange liegen geblieben sind, nachholen. So haben wir z. B. vergangene Woche unser gesamtes Prospektmaterial wieder auf den neuesten Stand gebracht. Bei dieser Gelegenheit stellen wir auch manchmal fest, dass neue Aufgaben dazugekommen sind, die wir dann als neuen Punkt auf unsere „lange Liste“ setzen.
Auch das Thema Datenschutz hat uns beschäftigt. Wie ihr ja sicherlich bemerkt habt, war unsere Homepage einige Zeit nicht zugänglich. Das hatte den Grund, dass auch wir einen entsprechenden Text zum Thema Datenschutz auf der Seite platzieren mussten. Für uns kam dann noch die Aufgabe dazu, entsprechende Texte für Mitarbeiter und Bewohner im Auftrag unseres Datenschutzbeauftragten zu gestalten.
Nebenher suche ich auch immer wieder etwas Neues für unseren Digitalen Bilderrahmen heraus. Z. B. bin ich immer auf der Suche nach lustigen Sprüchen aber auch nach hintergründigen Weisheiten, die ich dann zusammen mit einem Bild als Grafik für den Bilderrahmen gestalte. Manchmal finde ich auch schon etwas für das kommende Jahr nach dem Motto „Was du heute kannst besorgen – dass verschiebe nicht auf morgen“.

Nach diesem Motto kam auch Arbeit für das Hohenloher Integrations Unternehmen Wäscherei auf uns zu. Es war mal wieder „Bastelarbeit“ angesagt. Das Stelen-Material war von der Sonne so ausgebleicht, dass es an der Zeit war, alles zu ersetzen.
Also wie Ihr euch denken könnt, werden in der Öffentlichkeitsarbeit die Hände nicht in den Schoß gelegt. Es gibt immer etwas zu tun in unserer „Sauregurkenzeit“.
Eines steht fest, Urlaub im Süden oder in tropischen Gefilden brauchen wir eigentlich diesen Sommer nicht zu buchen. Draußen ist genug AFRIKA.


Eure Andrea F.


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3 Kommentare

Georg Kleiner schrieb am 10.08.2018 - 16:59 Uhr

Es gibt nicht nur saure Gurken, im Gegenteil, Zucchini und Tomaten gibt es schon einige Zeit, die Gurkenernte ist schon längst vorbei. In unserer Saurengurkenzeit beginnt dieses Jahr auch noch die Weinlese. Alles ist reif wie noch nie und auch die Äpfel fallen schon von den Bäumen. Ein Gedicht fällt mir ein: Was für eine Gurke! Das Ding ist grün und meistens krumm liegt auf dem Beet im August rum. Was an der Ranke schnell dort wächst, wird bald mit Essigsud verhext. Auch will man Gurken salzig baden, das ist am Ende nicht ihr Schaden. So kann man Gurken würzig essen – wenn längst der Sommer ist vergessen. Da wachsen aber auch noch Gurken das sind so richtig lange Schurken. Sie gleichen zwar nicht ganz den Schlangen haben den Namen doch gefangen. Sie lässt man gern im Glashaus treiben und schnibbelt sie oft dünn zu Scheiben. Man isst die Lange gern als Salat weil sie viel frischen Saft so hat. Dann gibt es noch die Gurkenscheiben, die Stunden auf der Haut verbleiben. Ob Gurken wirklich Falten straffen – das wissen nur die Schönheitsaffen. Geschmort im Fett warm aus der Pfanne – das hält die Zunge wohl im Banne. In die Roulade tief eingerollt hat sie Geschmack hineingeholt. Man sagt zur „sauren Gurkenzeit“, da endet manche Süßigkeit. Wenn hoch im Sommer der Ball nicht rollt, wird mit der Gurkenzeit gegrollt. Auch wird die Gurke dann zitiert, wenn Nase mal was größer wird. Ist Spielergebnis völlig schnuppe, dann spielt wohl eine Gurkentruppe. Wenn Gurken blühen, gibt’s viel Gesumm und launig wächst die Beere krumm. Wer Gurken isst, der beißt auf Beeren, die Gott sei dank nur wenig nähren. Ich möchte sie auch nicht vermissen die süß und sauren Leckerbissen.


Amos schrieb am 11.08.2018 - 08:12 Uhr

Wunderbar, das Gedicht. Alles drin, was ich so bei der Gurke manchmal denke. "Gurkentruppe" ist die Truppe in der Öffentlichkeitsarbeit im Eduard-Knoll- Wohnzentrum überhaupt nicht. Vielen Dank an Euch, für die Beiträge, für die Tipps, für die "Nebenbei-Gespräche." Ein kühlen Kopf behalten, bei der Wetterlage, ist mit einer sauren Gurke im Mund, etwas erfrischendes. Bis demnächts wieder


EKWZ Öffentlichkeitsarbeit schrieb am 14.08.2018 - 10:10 Uhr

Quelle zu Kommentar Georg Kleiner - das Gedicht "Was für eine Gurke" von Gerhard Laukötter https://gerhardlaukoetter.wordpress.com/2015/09/02/was-fuer-eine-gurke/


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