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Beitrag vom 17.07.2018: die Jahreszeiten - Juli

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Jutta

Der Juli hat seinen Namen vom römischen Staatsmann Juius Cäsar, der den Kalender 46
v. Chr. reformiert hat. Früher war der deutsche Name Heuet oder Heumonat, weil
im Juli zum ersten Mal im Jahr Heu geschnitten wurde.

Anita

Der Juli ist zusammen mit dem August die Hauptferienzeit. Freibäder und Badeseen
haben Hochsaison, es gibt viele open air Veranstaltungen, es wird gegrillt,
endlich kann man die Terrasse nutzen und die langen Tage genießen. Kurz gesagt,
Sommerfeeling ist angesagt.

Reinhold

Juli klingt fast wie Juni und deshalb wird, vor allem bei Telefongesprächen, manchmal
von „Julei“ gesprochen, oder bei Juni von „Juno“.

Andrea J.

Das Wetter hat im Juli einen starken Einfluss auf Quantität und Qualität der Ernte.
Das sieht man schon an vielen Bauernregeln.

Einige typische haben wir für euch ausgewählt

Andrea J. und Reinhold
Wettert der Juli mit argem Zorn, bringt er dafür recht viel Korn.

Ein tüchtiges Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter
Im Juli warmer Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein.
So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Roggen mahlt.
Im Juli muß vor Hitze braten, was im September soll geraten.
Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr.

Jutta

Die Tage vom 23. Juli bis 23. August nennt man Hundstage. Der Begriff entstand in
der Astronomie. Interessant ist, dass die Namensgebung bis heute noch von
Bedeutung ist. Lateinisch heißt Hundstage „dies caniculares“. Das russische
Wort für Sommerferien heißt „kanikuly“ und das spanische „canicula“

Andrea J.

Und natürlich gibt es auch im Juli einiges im Garten zu tun. Die Himbeerernte ist
vorbei, jetzt können die abgeernteten Ruten bis zum Boden abgeschnitten werden.
Außerdem ist jetzt auch die richtige Zeit, um Endiviensalat zu pflanzen.

Wer einen Kirschbaum mit späterer Kirschsorte im Garten hat, kann sich jetzt noch
über die Ernte freuen.

Anita

Und jetzt noch eine passende Redewendung. „Mit dem ist nicht gut Kirschen essen“ –
Hier haben wir für euch eine mögliche Erklärung, woher diese Redewendung kommt.

Reinhold

Im Mittelalter, waren Kirschen eher etwas für reichere Leute. Wenn die Vornehmen
Kirschen aßen und man als einfacher Mensch vorbeikam, wurde man verjagt oder
sogar mit Kirschsteinen bespuckt. Wenn man heute sagt: Mit dem ist nicht gut
Kirschen essen“ will man damit sagen, dass man sich mit der Person nicht
besonders gut versteht.




 




 




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