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28.11.2019 radioEdi

Neulich in der Redaktionssitzung, als wir uns mal wieder im Haus eine Stimme „ausleihen“ mussten…

…einer der ganz wichtigten Bestandteile eines Radiobeitrages sind unsere Stimmen, genauer gesagt, das Sprechen des Beitrags. RadioEdi ist zwar kein Radio, bei dem die Beiträge direkt und live gesprochen und dann gehört werden können, aber auch wir erstellen Beiträge, das heißt auch wir brauchen Sprecher.

Manchmal haben wir viel Text vorbereitet, aber dafür zu wenige Sprecher aus den eigenen Reihen. Dann „leihen“ wir uns eine Stimme. So auch neulich und wir hatten gleich Glück, ganz spontan sprang ein Mitarbeiter ein. Wir waren sehr froh darüber, dass er bereit war, so unkompliziert ohne Termin für uns ein paar Sätze in´s Mikrofon zu sprechen.

Wir erklärten ihm natürlich auch, was wir vor hatten und sagten ihm: „du kannst deine Stimme dann auf radioEdi auf unserer Homepage hören, wir bauen dich da in einen Beitrag ein“.

Bei diesem Vorgespräch wurde uns wieder einmal bewußt, dass vielen Bewohnern aber auch Mitarbeitern nicht so recht klar ist, was wir bei radioEdi machen.

Das Gute an dieser Begebenheit war dann, dass wir dadurch auf die Idee kamen, uns einmal Gedanken darüber zu machen, wie wir den Bewohnern radioEdi etwas näher bringen könnten. Eine gute Gelegenheit fanden wir am Dienstagnachmittag, wenn sich viele Bewohner zum Kaffeetrinken in der ergo versammeln.

Monika begrüßte alle Gäste und stellte dann Fragen zu radioEdi, die Hartmut beantwortete. Da wir unsere Zuhörer nicht mit Informationen erschlagen wollten, beschränkten wir uns auf die folgenden 3 Fragen.

Wie ist radioEdi entstanden?
Hartmut: 2006 begann radioEdi mit einem workshop. Ein Journalist brachte den damaligen Mitgliedern die notwendigen Grundbegriffe und Techniken zum Erstellen von Radiobeiträgen bei.

Was machen wir eigentlich?
Seit 13 Jahren produziert die Gruppe in regelmäßigen Abständen podcasts, das sind mp3 Dateien, die direkt auf unserer Homepage angehört werden können.

Einen solchen Beitrag werden wir nachher zusammen mit unserem Chef herstellen.

Gibt es bei radioEdi  ein Motto?
Ja, unser Motto lautet „Behindert – na und“, dieses Motto setzen wir bei jedem Beitrag am Anfang als Jingle ein, der Jingle ist unsere Erkennungsmelodie.

Jutta leitete anschließend zu unserem kleinen Gewinnspiel über. Auf der Leinwand zeigten wir Bilder von verschiedenen Gegenständen und Ereignissen, die alle mit radioEdi zu tun haben. Wenn ein Gast das entsprechende Foto auf seiner Karte hatte, die wir schon vor Beginn ausgeteilt hatten, wurde ihm als Preis das goldene Mikrofon überreicht.

Im nächsten Programmpunkt sagte jedes radioEdi Mitglied seinen ganz persönlichen Standpunkt, warum er bei radioEdi dabei ist. Die Meinungen gingen von „Weil es mir Spaß macht“ über „weil wir auch politische Themen aufgreifen“, bis „weil ich mich da mit ganz unterschiedlichen Themen beschäftigen kann und meinen Kopf anstrengen muss“.

Dann erklärte Uwe, warum unser Chef, Norman Weyrosta mit seinen beiden Hunden in unserer Mitte saß. Wir wollten unseren Gästen zeigen, wie wir ein Interview führen und dieses dann später nach der Bearbeitung direkt auf unserer Homepage ansehen.

Hier geht es zu dem Interview mit Norman Weyrosta und seinen Hunden Camus und Emil.

Während die Bewohner Kaffee getrunken haben, beschäftigte sich Johanna mit der Aufnahme und bereitete die Datei zum Anhören vor. Aus technischen Gründen konnte am Dienstag die Datei nicht auf unsrer Homepage angehört werden, sondern nur über den Computer. Trotzdem war es für alle interessant, das Ergebnis anzuhören.

Wenn wir es jetzt noch geschafft hätten, dass sich mehr Menschen in unserem Haus für unsere Arbeit interessieren würden oder wir vielleicht sogar dadurch ein neues Mitglied gewinnen konnten, dann wäre das für uns ein  schönes Ergebnis. Das ist es aber auf jeden Fall jetzt schon für uns, denn wir haben uns wieder einmal selber Gedanken darüber gemacht, was uns bei radioEdi gefällt und gesehen, wie viel Spaß unsere Arbeit macht.


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