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13.04.2017 Standpunkte

Inklusion in der Dokumentarfotografie

Inklusion, auf dieses Wort traf ich in einer Vorlesung zum  Thema Dokumentarfotografie. Mein Professor machte uns auf den Fotowettbewerb „Mensch – Arbeit – Handicap“ der Berufsgenossehschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege aufmerksam. Hierbei sollte es darum gehen, Fotografien zu erstellen, die zeigen, welches Potenzial in Menschen mit Behinderungen steckt und wie sich dieses , speziell im Arbeitsleben fördern lässt.

Da ich aus Gommersdorf stamme und in Krautheim die Grund –und Realschule besucht habe, musste ich sofort an das Eduard Knoll Wohnzentrum denken.

An einem Vormittag im Februar besuchte ich also das Wohnzentrum. Dort traf ich auf Andrea. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut und sie gab mir einen Einblick in ihr Leben und Arbeiten. Mich hat es begeistert, wie selbstverständlich Andrea Aufgaben erledigt, bei denen man denken könnte, sie wäre beeinträchtigt. Doch das ist durch jahrelange Übung und mit dem ein oder anderen Hilfsgegenstand nicht der Fall. Andrea arbeitet nicht nur bei der Öffentlichkeitsarbeit, sondern sie ist auch Mitglied im Team von radioEdi. Dadurch durfte ich einer Sitzung beiwohnen, bei der es darum ging, Ideen für zufünftige Sendungen zu sammeln.

Mein persönliches Highlight war es die Teenager und jungen Erwachsenen zu treffen, die im Eduard Knoll Wohnzentrum wohnen. Ich durfte sie bei ihrem donnerstäglichen Jugendstammtisch besuchen. Neben Karten spielen und Tee trinken erzählten sie mir ihre Geschichten, welche Hobbys sie haben und wie das Leben für sie in Krautheim ist.

In den Tagen, an denen ich im Wohnzentrum zu Besuch war, habe ich viele Menschen kennengelernt. Alle waren freundlich, aufgeschlossen und interessiert an meinem Projekt. Dafür möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bedanken. Besonders Andrea war mir eine große Hilfe und ich kann sagen, dass sie darüber hinaus auch zu einer Freundin geworden ist, mit der ich immer noch in Kontakt stehe.

Eure Ilka


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